Kegel-Übungen wurden von Arnold Kegel im Jahr 1948 entwickelt. Ursprünglich wurde diese Technik entwickelt, um Patientinnen mit postnatalen Problemen zu helfen.  Kegel war auf der Suche nach den Ursachen dieser Erkrankung und fand heraus, dass das Problem schwache Muskeln im Beckenboden ist.

Er entwickelte deshalb spezielle Übungen, die die erwähnte Muskulatur stärken. Es ist gar nichts so schwer, wenn das auch die Mütter im Mutterschaftsurlaub schaffen können.

Als Kegel diese Übungen entwickelte, wusste er wahrscheinlich nicht, wie stark er den Männern selbst mit ihren Erektionsproblemen half. Eine der Ursachen für Impotenz ist der schwache Muskel im Beckenboden. Also muss man gegen Kegels-Übungen keine Vorurteile haben. Jeder Mann sollte sie üben. Sie helfen nicht nur bei den Problemen mit der Erektion, sondern auch bei der Prävention.

Wie kann man Kegel-Übungen trainieren?

Ihre Einfachheit lässt Sie überraschen. Die Grundlage der Übung besteht darin, dass die Muskeln im Beckenbodenbereich anzuhalten und freizusetzen. Sie können so anfangen: Stellen sie sich vor, sie würden urinieren. Versuchen sie nun, den Strahl anzuhalten, das Urinieren also zu stoppen.  Es geht genau um diese Muskeln.

Die Beckenbodenmuskeln sollten angespannt - und für 10 Sekunden in dieser Position gehalten werden. Danach sollte die Muskelspannung langsam gelockert werden - bis zur kompletten Entspannung. Empfehlenswert - mindestens 10 Minuten pro Tag. Diese einfache Übung können Sie praktisch überall üben. Zu Hause bei fernsehen, in der Arbeit am Computer oder auf dem Weg nach Hause.

Wir müssen noch erwähnen, dass Kegel-Übungen einen langsamen Beginn der Wirkung haben. Normalerweise müssen Sie mindestens einen Monat lang üben, um ihre Wirkung zu erkennen. Deshalb müssen Sie geduldig sein.